Über Uns

Wir möchten mit unserem Projekt den Flüchtlingen Raum geben. Im Vordergrund steht die Arbeit an Kultur. Kultur, die wir uns bewusst machen dürfen. Kultur, die auf christlichen Werten aufbaut, ohne dabei Glaubensfrage zu sein.
Wir möchten Flüchtlinge gezielt gruppieren und ihnen die Möglichkeit geben, anhand eines Bienenvolkes zu verstehen wie ein Volk (Sozialstaat) funktioniert und ihnen bewusst machen, wie wir unsere Gärten pflegen, was wir für einander tun können bzw. müssen. Welchen Stellenwert hat die Frau? Welchen Stellenwert hat die Biene? Welchen Stellenwert hat Grund & Boden? Welche Rolle spielen wir dabei? Diese Antworten und viele mehr finden wir tatsächlich in einem Bienenstaat und wir beginnen mit der Gruppenbildung und Integration und dem Glaubenssatz: „Wir helfen einander und sind füreinander da, alleine sind wir nicht!“

Die größte Wertsteigerung erfährt natürlich der Flüchtling selbst, indem er einen oder mehrere Sinn(e) erfährt. Den Sinn einer Tätigkeit, bei der er Verantwortung übernimmt. Den Sinn einer Tätigkeit nachzugehen und ein Ergebnis zu sehen, das Spüren wiederzuerfahren, Rücksicht zu nehmen, ein Teil eines Ganzen zu sein, den Kreislauf zu beobachten, zu lernen, Fehler machen zu dürfen, uvm. Kurzum: Ein bewusstes Dasein erfahren.
Und das Resultat eines bewussten Mitmenschen ist ein Lebewesen, welches Verantwortung übernimmt. Dabei ist es egal, ob es „nur“ Verantwortung für sich selbst übernimmt, oder auch für seine Umwelt. Die Frage, ob dies der Gesellschaft dient erübrigt sich insofern, da wir die Antwort längst kennen.

Die Biene übernimmt Verantwortung! Wir helfen den Flüchtlingen, es ihnen gleichtun zu können.

Das Projekt

Ing. David Hintersteiner, Gründer von Refubee

Gründer

Sommer um die Jahrtausendwende, der Klee blühte, die Kinder liefen bloßfüßig über die Wiese und keines schrie auf und weinte dabei. „Irgendetwas stimmt nicht!“, war es mir klar. Doch es musste wieder Zeit vergehen, die Unstimmigkeit wurde dann umgehend wieder zum Leben erweckt, als ich einen Beitrag über Stadtimkerei im Fernsehen sah. „Ich werde Imker, aber wie und wo erfahre ich das Handwerkzeug dazu?“ Dass meine Frau dann das Handwerk erlernte, war eigentlich klar, ist doch sie die Biologin und Ökologin im Haus und bringt ein viel breiteres Wissen mit. Doch ich lernte mit und wir tauschen uns immer wieder aus, machen viel Arbeit hier gemeinsam. So entsteht seitdem immer mehr Bewusstsein zum Organismus und mit dem Bewusstsein steigt das Bedürfnis für eigenes Handeln Verantwortung zu übernehmen.

Nach dem Aufbau der LinzerBiene, welchen ich intensiv begleiten durfte wurde ich dort ehrenhaft und auf eigenen Wunsch 2019 entlassen. Das Bedürfnis nach einem neuen Projekt schrie in mir und der Blitz schoss mir das Wort „REFUBEE“ ins Hirn und hat es dort eingebrannt. Mit der Zeit reifte der Gedanke zu einer Form, die nun bereits ein Handeln und aktives Schaffen hat.
Keine Ahnung wo die Reise hingeht, aber es ist eine Reise und es fühlt sich richtig gut an. Ich glaube, dass das Projekt das Potential zu etwas Großem hat und auch außerhalb von Linz funktionieren kann. Ich wünsche mir, dass es Muliplikatoren gibt, die mich kontaktieren und ich die Idee so in die ganze westliche Welt tragen kann.
Menschen für Menschen, Menschen für Tiere, Tiere für die Pflanzen, die Pflanze für den Menschen und wieder von vorn und zurück zur Artenvielfalt in allen Bereichen.